Das eigene Logo aufs Fahrzeug zu bringen heißt, Sichtbarkeit einmal zu kaufen und sie jahrelang zu tragen. Die Frage ist wie — und die fünf Wege unterscheiden sich im Preis und in dem, woran sie binden.
Die fünf Wege, mit Preisen
Vollfolierung. 2 000 bis 4 000 € für einen Transporter, drei bis fünf Jahre Haltbarkeit. Am sichtbarsten und am teuersten — und am Vertragsende muss sie wieder herunter.
Schriftzug aus Folie. 300 bis 900 €. Das beste Verhältnis von Sichtbarkeit zu Preis für einen Handwerksbetrieb: Name, Gewerk, Telefonnummer auf Türen und Heck.
Magnetschilder. 40 bis 120 € das Paar. In zehn Sekunden abnehmbar — Stärke und Schwäche zugleich: sie werden gestohlen, und sie zeichnen den Lack, wenn sie im Regen draufbleiben.
Scheibenbeschriftung. 150 bis 400 €. Dezent, im Stand wirksam, in Bewegung unsichtbar.
Bedruckte Radkappen. 79,90 bis 129,90 € der Satz zu vier. Die einzige Fläche, die sich dreht — und damit die einzige, die auffällt, während das Fahrzeug fährt oder rangiert.
Dauerhaft oder abnehmbar: was das wirklich ändert
Das ist keine Geschmacksfrage, sondern eine Vertragsfrage.
Bei einem Leasingfahrzeug muss alles Verklebte vor der Rückgabe herunter, und die Entfernung wird berechnet — manchmal teurer als die Anbringung war. Die Kosten für die Wiederherstellung überraschen viele Betriebe am Vertragsende.
Beim Wiederverkauf verkleinert eine Folierung in Firmenfarben den Käuferkreis. Ein Fahrzeug, das man in einer Stunde entmarken kann, verkauft sich wie ein normales.
Genau hier gewinnen die abnehmbaren Lösungen: sie gehen spurlos ab, und ohne Rechnung.
Was die Vorschriften sagen
Fast nichts — und das ist die gute Nachricht.
Das eigene Logo auf dem eigenen Geschäftsfahrzeug zu zeigen braucht keine Genehmigung, ist nicht meldepflichtig und ändert nichts an der Zulassungsbescheinigung. Nur drei Grenzen: nichts darf überstehen, nichts darf sich während der Fahrt lösen, und nichts darf eine vorgeschriebene Information verdecken — Kennzeichen, Leuchten, Rückstrahler.
Anders wird es, wenn Sie die Werbefläche an Dritte vermieten: je nach Kommune können lokale Regeln oder Abgaben zur Außenwerbung greifen.
Einzelbetrieb oder Flotte von zwanzig: nicht dieselbe Rechnung
Für einen Einzelbetrieb zählt die lokale Wiedererkennung: zwanzigmal von denselben Leuten in denselben Straßen gesehen werden. Der Schriftzug trägt die Botschaft, ein auffälliges Detail erledigt den Rest. Genau dafür ist ein bedrucktes Rad da — es ist das, was sich bewegt, wenn alles andere steht.
Für eine Flotte geht es um Einheitlichkeit: zwanzig Fahrzeuge, die als ein Auftritt gelesen werden. Eine Folierung leistet das, zu 2 000 € je Fahrzeug. Ein Satz identischer Radkappen auf allen zwanzig kostet so viel wie eine einzige Folierung — und wandert mit, wenn ein Fahrzeug den Fuhrpark verlässt.
Die Kombination, die funktioniert
Es ist kein Entweder-oder. Das verbreitetste Muster bei denen, die schon investiert haben: Schriftzug oder Folierung auf der Karosserie für die Botschaft, bedruckte Räder für den Blickfang.
Viele unserer Geschäftskunden kommen ohnehin mit einem bereits folierten Fahrzeug: die Karosserie ist erledigt, und die vier blanken Stahlfelgen brechen die Wirkung auf dem einzigen Höhenband, das der Folierer nie erfasst hat.
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